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Weihnachtsgeschichte 2003: Ein Weihnachtsfest voller Pannen

Diese Geschichte handelt von einer durchschnittlichen Familie, der Familie Staude. Diese wollte, wie so viele andere auch, einfach nur ein harmonisches Weihnachtsfest verleben. Doch bei vier Kindern, die alle ihre eigenen netten Vorzüge, aber vor allem auch ihre eigenen kleinen Schwächen haben, gestaltet sich das Fest dann leider doch nicht so, wie geplant. Manchmal ist es halt doch sehr schwierig, ein einfaches Fest mit Gänsebraten, Weihnachtsbaum und Krippenspiel zu erleben, aber lesen Sie selbst…

1. Kapitel Weihnachten bei den Staudes

Das Thermometer zeigte fünf Grad unter Null an und es war durch den eisigen Wind grimmig kalt. Vor vier Tagen hatte es so kräftig geschneit, dass vorübergehend ein Schneechaos eingesetzt hatte. Doch die Männer von dem Straßenräumungsdienst hatten die Situation schon nach wenigen Stunden in den Griff bekommen, so dass sich nun ein jeder an der wundervollen weißen Schneelandschaft erfreute, und bei vielen dadurch die weihnachtlichen Gefühle noch gesteigert wurden.
Auch im Haus der Familie Staude war dies so. Mutter Christa war entzückt. Immer wieder schaute sie aus dem Fenster und rief: „Wie schön! Wie wunder-wunderschön!“, mit diesen Worten sprach sie nie ein Familienmitglied persönlich an, sondern derjenige, der sich in ihrer Nähe befand, wurde dadurch dann in ein weiterführendes Gespräch über das Weihnachtsfest verwickelt, gleich ob er es wollte oder nicht. Wenn kein Familienmitglied in der Nähe war, störte dies Christa nur bedingt. Sie sprach dann einfach mit sich selbst. Jedoch kam dieses recht selten vor, denn immerhin wohnten im Hause Staude insgesamt vier Kinder und ihr Mann. Ihr Mann, Arno, war nicht so weihnachtlich eingestellt, wie seine Frau, gut er mochte Weihnachten, immerhin hat er berufsbedingt bereits eine Woche vor dem Fest und bis ins nächste Jahr Urlaub, so dass er den ganzen Weihnachtsstress gelassen mit ansehen konnte.


2. Kapitel Kinder, Kinder

Der älteste Sohn Malte war 19 Jahre alt und würde im Frühjahr Abitur machen. Er war ein äußerst mittelmäßiger Schüler, der lieber feierte als zu lernen. Und dieses sollte ihm bald zum Nachteil gereichen.
Dann war dort noch Tochter Sabine. Sie war 18 Jahre alt und ausnehmend hübsch. Sie war sich dessen bewusst und auch ziemlich eingebildet. Und auch dies sollte ihr noch zum Nachteil gereichen.
Des Weiteren gab es Tochter Anna. Sie war 16 Jahre alt, genauso hübsch wie ihre große Schwester und sie genoss es, mindestens vier Verehrer zeitgleich zu haben. Nach Lust und Laune ging sie dann mal mit diesem und mal mit jenem aus. Durch diese Konkurrenz zwischen ihren Verehrern kam es bisweilen zu bizarren Hahnenkämpfen um sie. Und auch dies sollte ihr noch zum Nachteil zu gereichen.
Und dann war da noch Alex. Alex war 14 Jahre alt, Musterschüler. Er hatte kaum Freunde, was ihn jedoch nicht störte. Er liebte es vor dem Computer zu sitzen, Klavier zu spielen, zu lernen und zu lesen. Sein großer Bruder zweifelte täglich an, dass sie die selben Eltern hatten, jedoch zerstreute Mutter Christa mit Recht regelmäßig diese Verdächtigungen. Alex sollte an diesem Heiligabend den Jesus in dem kirchlichen Krippenspiel spielen. Um so perfekt wie möglich zu sein, bewahrte er sein Kostüm zu Hause auf, um vor dem Spiegel zu proben. Und auch die sollte ihm noch zum Nachteil gereichen.

3. Kapitel Zum Weihnachtsfest gehört der Baum

Es waren noch zwei Tage bis Weihnachten und im Hause Staude wurde mächtig vorbereitet. „Vergiß morgen bloß nicht den Baum zu schlagen.“, ermahnte Christa ihren Mann nun zum fünften Mal. „Hab keine Sorge Schatz, die Säge ist geschärft und gefettet.“, lächelte Arno zurück. Die kleine Kettensäge, die nun schon liebevoll in ein Tuch eingewickelt im Flur lag, hatte ihm seine Frau letztes Jahr nur für das Schlagen des Baumes geschenkt. Er liebte sie dafür. Freilich benutzte er die Säge wann immer er sie brauchte und seine Frau aus dem Haus war, schließlich mußte dies heimlich geschehen. Das Geschenk war zweckgebunden. Doch dies sollte ihm nicht zum Nachteil gereichen, dies nicht.
„Ich bin so froh, daß wir den Baum schon im März ausgesucht und mit unserem Namen versehen haben. So haben wir immer den schönsten Baum.“, flötete Christa, während sie erneut die Weihnachtsdekoration umbaute. „Ja,ja.“, erwiderte Arno. Er fand es furchtbar peinlich im März bereits den neuen Baum in der Plantage auszusuchen. „Bei anderen steht er noch im Wohnzimmer und wir suchen schon einen Neuen aus, nun ja.“, dachte Arno, der sich in dieser Sache nie getrauen hätte, seiner Frau zu widersprechen.

4. Kapitel Vorbereitung muß sein

„Hoffentlich habe ich bis jetzt noch nichts vergessen!“, rief Mutter Christa über die Schulter, als sie zum siebten Mal in die Speisekammer lief, um sich zu vergewissern, was sie schon hatte, und was sie an dem nächsten Tag noch erledigen und einkaufen mußte. Am Morgen des heiligen Abends hatte sie für Besorgungen gleich welcher Art keine Zeit. Früh morgens würde sie bereits in der Küche stehen und sich um das Festtagsessen kümmern. Wie immer gab es zwei riesige Gänse, immerhin kamen auch die Großeltern und weitere Verwandte am heiligen Abend zu den Staudes. Dazu gab es Bergeweise Knödel und Rotkohl.
Vater Arno hatte vor einigen Jahren einen zweiten Herd in die Speisekammer einbauen müssen, Christa brauchte Platz. „Mutter!“, rief Malte seiner Mutter hinterher, noch nie hast Du etwas vergessen, noch nie. Mach uns doch nicht so verrückt wegen dieses Festes.“ „Recht hast Du. Das ist ja schon beinah krankhaft.“, pflichtete Arno seinem Ältesten zu. Christa hörte die Beiden zu derem Glück nicht, sie stand bereits in der Kammer und zählte und überprüfte, zum siebten Mal. Allerdings saß Alex am Klavier und übte. Und er würde es seiner Mutter petzen. Er war ihr sehr ähnlich, liebte Weihnachten und ließ keine Kritik an dem Verhalten seiner Mutter zu.

5. Kapitel Die beliebte Anna und die Knödel

So ging der Abend dahin und alles wäre perfekt gewesen, wenn Anna den heutigen Abend einmal ohne Jungs ausgekommen wäre. Sie verbrachte den Tag mit einigen Freundinnen und einem Rattenschwanz pubertierender Jungs auf dem Weihnachtsmarkt. Als es nun um die Frage ging, wer von den Jungs noch ein bißchen länger bei Anna bleiben durfte, kam einer auf die Idee, ein Wettessen zu veranstalten, der Sieger durfte bleiben, die anderen mussten nach Hause gehen. Man einigte sich darauf, dass derjenige der Sieger war, der innerhalb von einer Minute die meisten Kartoffelknödel verspeisen konnte. Anna wußte, daß sich einige Packungen Knödel in der heimischen Speisekammer befanden. Mutter Christa vertraute hier ausnahmsweise auf Fertigprodukte.

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Vor vier Jahren waren ihr die Knödel vollkommen verunglückt. Bereits beim Zubereiten im Sprudelbad fielen sie auseinander. Es war ein persönliches Desaster. Auch wenn sich keiner beschwert hatte über diesen merkwürdigen Kartoffelbrei, der wie Knödel schmeckte, war es ein langanhaltender Schock für Christa. Nur langsam erholte sie sich davon, und die Zeit der selbstgemachten Knödel war vorbei. Anna wusste freilich, dass die Knödel fürs Fest bestimmt waren, immerhin steckte an jeder Packung ein Zettel mit der Aufschrift:“Finger weg! Für Weihnachten!“.
Aber Weihnachten war erst in zwei Tagen, für Anna sehr viel Zeit. „Bis dahin, besorg ich einfach neue.“, sagte sie zu ihren Freunden als sie die Packungen holte und in der Küche einen Topf mit Wasser zum Kochen brachte.
Vier männliche Begleiter buhlten um sie, ein jeder behauptete mindestens fünf Knödel in der einen entscheidenden Minute verputzen zu können. Mithin wurden vier der sechs Packungen geöffnet und der Inhalt ins sprudelnde Wasser gegeben. Nach einer viertel Stunde waren die Knödel gar und der Wettkampf begann. Die Jungs gaben sich alle Mühe. Immerhin winkte die vielsagend lächelnde Anna als Hauptgewinn. Nach einer Minute war es schließlich vorbei und Markus gewann mit immerhin 3 7/8 verspeisten Knödeln. Annas Freundinnen und die drei betrübten Verlierer verließen das Haus. „Kommst Du noch mit mir nach oben?“, fragte Anna den glücklichen Gewinner. Doch dieser spürte ein unheilvolles Grollen in seinem Magen. Er hatte sich schlicht und einfach überfressen. Er begann leicht zu rülpsen und stammelte etwas von einem anstrengenden Tag und vielen Besorgungen am nächsten Tag. Bevor er endgültig die Kontrolle über seinen Körper verlor, gab er Anna schnell einen Gute Nacht Kuss und ging. Anna war etwas traurig und rief: „Schade, aber dann kommst du mich morgen besuchen, ok?“ „Ja“, antwortete er durch geschlossene Zähne und hoffte nicht schon in der Einfahrt würgen zu müssen. Anna indes ging in die Küche zurück. Beseitigte die Spuren des Wettkampfes und stellte die nun leeren Packungen zu den anderen zurück. „Morgen Mittag kauf ich halt neue, daß fällt Mami bestimmt nicht auf.“, mit diesen Gedanken ging sie zu Bett.

6. Kapitel Ruhe vor dem Sturm

Am nächsten Morgen hatte es noch mehr geschneit. Mutter war bereits um neun Uhr morgens dreimal in der Vorratskammer gewesen, bemerkte die leeren Packungen jedoch nicht. Vater Arno saß vor dem Fernseher und genoß den freien Tag. Er hatte bereits den Anhänger, auf welchem er den Weihnachtsbaum nach Hause bringen würde am Auto befestigt. Der Bauer, der auf seinem Feld die Bäume anpflanzte, aufwachsen ließ und dann verkaufte, war bis abends um sechs dort. Kurz vorher würde er mit Malte, dem Ältesten losfahren, den Baum absägen und nach Hause bringen. Christa wollte das so. Der Baum mußte so frisch wie möglich sein. Auch ansonsten geschah an diesem Tag nichts Erwähnenswertes.

Tochter Sabine stylte sich auf, um sich mit ihren Freundinnen auf dem Weihnachtsmarkt zu treffen.
Alex probte für seine Rolle beim Krippenspiel.
Malte telefonierte herum. Er traf sich am Abend noch mit gleichgesinnten trinkfreudigen Freunden in einer Bar.
Anna telefonierte mit Markus. Von diesem erfuhr sie, dass er heute leider keine Zeit für sie hätte, sie jedoch morgen Mittag gerne aufsuchen würde, um sein Geschenk für sie persönlich zu überreichen. Sie willigte ein, und war kein bißchen traurig. Daß er sich bei dem Wettessen auf übelste Weise den Magen verdorben hatte, berichtete er ihr freilich nicht. Zum einen weil es ihm peinlich war, zum anderen, weil es sie ohne hin nicht interessiert hätte.
Anna rief Simon, den Zweitplatzierten an und ließ sich von ihm ebenfalls auf den Weihnachtsmarkt einladen. Der sagte begeistert zu. Da sie natürlich die neuen Ereignisse mit ihrer besten Freundin bequatschen musste, verließ sie bald das Haus.
An die leeren Knödelpackungen dachte sie nicht mehr… .

7. Kapitel Jeder Baum ist schön

Gegen siebzehn Uhr, rief Vater Arno Malte zu sich: „Komm schon Junge, der Baum muss geholt werden, allein schaff ich es nicht.“
Da Malte jedes Jahr mit musste, machte er auch gar keine Anstalten der Baumholaktion fern zu bleiben. Alsbald saßen beide im Auto und fuhren zu der Baumschule, wo der markierte Baum auf sie wartete, denn davon gingen sie bis jetzt noch aus. Der Weg zur Plantage dauerte unter normalen Umständen zwanzig Minuten, doch das Schneetreiben behinderte den Verkehr so erheblich, daß sie erst kurz vor sechs bei der Baumschule ankamen, also kurz vor Feierabend.
„Guten Abend, Herr Staude.“, grüßte der Besitzer freundlich. Er kannte Arno schon seit vielen Jahren und wusste, dass dieser immer sehr spät aber immer mit eigener Kettensäge kam. „Ja, hallo. Es ist also mal wieder soweit.“, grüßte Arno zurück und machte sich mit Malte auf den Weg zum Baum. Wo dieser stand wusste er genau. Doch als die beiden an die Stelle kamen, machte Arno ein erstauntes und gleichzeitig verwirrtes Gesicht. Hier stand kein Baum mehr. Alles was die beiden sahen, war ein frisch abgesägter Baumstumpf, der noch aus dem Boden ragte. „Das gibt’s doch gar nicht. Hier stand doch unser Baum!“, stammelte Arno vor sich hin. „Bist du dir ganz sicher?“, fragte Malte nach. „Ja, natürlich. Ich bin doch mit deiner Mutter mehr als ein Dutzend Mal hier gewesen. Bei Sonnenschein, bei Regen und bei Schnee. Hier stand unser Baum.“

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Malte ließ seinen Blick wandern, wobei er nicht recht wusste, ob und wie er diese völlig neue Situation einschätzen sollte. Sein Blick fiel auf eine kleine verkrüppelte Rotfichte, die als einzige noch in der Nähe stand. Alle anderen Tannen, schöne große Edeltannen waren bereits geschlagen. An der Rotfichte hing ein eingeschweißter roter Zettel. Malte kannte diesen Zettel. Auf ihm stand der Name Staude und er steckte immer in der von Christa ausgesuchten Tanne. „Hier ist sie doch unsere Tanne.“, kicherte Malte, als er Arno Rotfichte und Zettel zeigte. Dieser war nun vollkommen verwirrt und nicht in der Lage einen klaren Gedanken zu fassen. Nun erschien der Verkäufer. Er hatte sich gewundert, noch keine Kettensägegeräusche gehört zu haben, und wollte nun nach dem Rechten sehen. „Finden sie ihren Baum nicht, Herr Staude?“, fragte er nun. Arno war immer noch verwirrt und Malte bog sich mittlerweile vor Lachen. „Hier ist er doch!“, prustete er hinaus.
„Quatsch!“, entgegnete nun Arno, der seine Stimme wieder gefunden hatte.

8. Kapitel Baumdiebe

„Hier hat er gestanden. Jemand hat ihn gestohlen und das Schild einfach vertauscht.“ „Das tut mir sehr leid. So etwas ist wirklich noch nie vorkommen.“, versuchte der Verkäufer zu trösten, wobei ihm die Situation schon sehr peinlich war. Immerhin war der Geschädigte Kunde Herr Staude und vor allem seine Ehefrau. Er kannte sie und dachte:“Oh Gott,oh Gott! Da möchte ich jetzt nicht in seiner Haut stecken.“ „ Nehmen sie doch einen anderen.“, ermunterte der Verkäufer Arno.
Doch dieser wollte nicht. „Es ist doch schon viel zu dunkel. Außerdem habe ich beim letzten Besuch gesehen, dass alle Tannen, die sonst für uns in Frage kommen, bereits einen Zettel hatten. Und ich bin kein feiger mieser Bäumedieb!“, ereiferte sich Arno. “Vielleicht finden wir ja noch einen passenden Baum. Frohes Fest.“, mit diesen Worten verabschiedeten sich Arno und Malte von dem Verkäufer.
Im Auto hatten sich sowohl Arno als auch Malte wieder beruhigt. Arno war etwas entspannter und Malte lächelte nur noch leise vor sich hin. Doch die Hoffnung von Arno heut Abend noch einen schönen Baum zu finden, wurden jäh enttäuscht. Entweder hatten die Verkäufer schon zu oder keinen Baum da, der Arno zugesagt hätte.
Unverrichteter Dinge kamen sie gegen halb neun zu Hause an. Malte machte sich gleich auf den Weg zu seinem Kumpel, um von dort in die Kneipe zu gehen. Arno nahm all seinen Mut zusammen und trat in die Wohnstube, wo Mutter Christa bereits mit all den Kisten voller Baumschmuck ungeduldig auf ihn wartete. Um so erstaunter war sie ,als er mit leeren Händen, also ohne Baum nach Hause kam.
Mit den liebevollsten Worten seit langem, erklärte er ihr das Vorgefallene.

9. Kapitel Schock und neuer Mut

Christa lag auf dem Sofa als sie wieder zu sich kam. Arno hielt ihr einen Likör unter die Nase. Er hielt dies für zweckmäßig, ein Riechfläschchen hatte er nicht zur Hand. Der Likörgeruch wirkte und Christa kam wieder zu sich. „Morgen früh, kaufen wir uns einen wunderschönen Baum. Ich helfe Dir dann beim Schmücken. Und alles wird wie immer. Du wirst schon sehen.“ machte Arno seiner Frau Mut. „Und das Essen?“, fragte diese. „Wir haben vier Kinder im Haus. Die können wohl auch mal etwas tun.“, erwiderte Arno.
Ein folgenreicher Fehler, wie sich heraus stellen sollte.

10. Kapitel Der heilige Morgen

An diesem Morgen war alles anders als an den anderen heiligen Morgen bei der Familie Staude. Bei Mutter Christa klingelte der Wecker bereits um halb sechs. Sie machte sich fertig, ging in die Küche und bereite bereits einiges für das Festessen am Abend vor. Immerhin wusste sie nicht, wie viel Zeit sie mit ihrem Mann beim Kauf des richtigen Baumes benötigen würde. Um halb sieben weckte sie ihren Mann. Immerhin benötigte dieser morgens regelmäßig eine gehörige Zeit im Bad. Und um acht wollte sie spätestens unterwegs sein. Dann öffneten die ersten Geschäfte, zumindest hoffte sie dies.
Den Mittag brauchte Christa zum Tisch decken, zum Verändern des Baumschmuckes und weitern Arbeiten. Also bereitete sie das Essen traditionsgemäß bereits morgens vor. Der Kochplan von Christa sah es vor, dass die Gans bereits morgens um neun in den Backofen geschoben. Dann, so hatte sie einmal erfahren, sollte man nach einer halben Stunde, bei starker Hitze, die erste Glasur aus Honig und Butter auftragen, damit die Gans schön knusprig wurde. Danach sollte man die Temperatur deutlich senken und das Auftragen der Glasur dreimal wiederholen. Nach drei Stunden war die Gans dann fertig. Nun hielt sie Christa bis zum Abend im Backofen frisch und knusprig. Wie sie dies schaffte war ihr Geheimnis, aber sie schaffte es jedes mal, zumindest bis zu diesem Jahr.
Denn in diesem verhängnisvollen Jahr, begang sie jetzt ihren ersten Fehler. Sohn Malte lief um viertel vor acht durch das Haus, da die Blase noch von dem gestrigen Abend voll war und drückte. Christa fing ihn ab: „Um halb neun musst du die erste Schicht auftragen und den Backofen runterdrehen. Ich hab alles aufgeschrieben. Der Zettel liegt in der Küche!“
Mit diesen Worten verließ sie mit ihrem Mann im Schlepptau das Haus.

11. Kapitel Die schwarze Gans

Malte war verwirrt. Er war verdattert. Zwar hatte er die Worte seiner Mutter verstanden, aber auch wenn die Blase nun leer war, das Gehirn war von dem Umtrunk am letzten Abend noch angeschlagen. „In einer halben Stunde…“, murmelte er vor sich hin. „Dann kann ich mich ja noch mal hinlegen.“, mit diesen Worten schlurfte er zurück in sein Zimmer, legte sich wieder hin und vergaß natürlich den Wecker zu stellen. Um viertel nach neun wurden Alex und Anna zeitgleich durch den beißenden Geruch von verbranntem Fleisch wach, der durch das Haus zog. Sie rannten gemeinsam in die Küche und mußten mit ansehen, wie dunkle Rauchwolken aus dem Herd quollen. Sie waren hilflos. Anna weckte Sabine, die der Tragödie jedoch keinen hohen Stellenwert beimaß. Alex versuchte Malte zu wecken, doch bei dem hatte er kaum Erfolg ihn auch nur annährend aus dem Schlaf zu reißen.
So harrten Anna und Sabine in der Küche aus und warteten auf die Rückkehr der Eltern. Doch im Gegensatz zu Alex, der den Tränen nahe war, verlor Anna die Lust in der Küche zu warten. Außerdem piepste ihr Handy, einer ihrer Verehrer meldete sich, das war wichtiger. Alex, der seiner Mutter sehr ähnlich war, saß nun allein in der Küche, schluchzte und hatte keine Lust mehr auf Weihnachten.

12. Kapitel Weihnachten ohne Baum?

In der Zwischenzeit hatten auch Christa und Arno nicht den gewünschten Erfolg. Die ersten Läden, die Weihnachtsbäume im Angebot hatten, öffneten erst um neun. So saßen die Beiden im Auto, froren und warteten. Aber Christa drängte: „Um halb zehn müssen wir zurück sein. Dann ist die nächste Glasur fällig und keiner weiß Bescheid.“ „Wir können doch zu Hause anrufen.“, entgegnete Arno. Doch dies ließ Christa nicht zu : „Nein, nein. Das kann und das will ich am Telefon nicht erklären.“
Somit hatten sie lediglich Zeit drei Weihnachtsbaumverkaufsstände aufzusuchen. Doch hier hatten sie keinen Erfolg. Die Bäume waren zu klein, sie waren zu groß, sie waren zu dürr, sie waren zu buschig. Christa verlor so langsam alle Farbe aus dem Gesicht: „Das ist das schlimmste Weihnachtsfest, was ich je erlebt habe!“, jammerte sie. „Also gut.“, sagte Arno, „wir fahren jetzt nach Hause. Dann schnapp ich mir Malte und wir holen einen schönen Baum.“ Widerwillig einigte Christa ein.
Sie hatte abgewogen, was wichtiger sei, ein schöner Baum oder ein schönes Essen. Immerhin kam ein Großteil der Familie und die wollte Christa auf keinen Fall enttäuschen. Also fuhren die Beiden, ohne auch nur zu ahnen, welche Katastrophe sie dort erwarten würde, nach Hause.

13. Kapitel Weihnachten ohne Gans

Christa betrat als erste das Haus, da Arno draußen noch etwas umständlich mit dem Auto samt Anhänger einparkte. Sie schloss die Tür auf und hatte sofort den beißender Geruch in der Nase. Sie rannte in die Küche und sah in den Ofen. Eine schwarze Gans war alles was sie entdeckte. Nun rannte sie in die Speisekammer, wo der zweite Ofen stand. Sie öffnete den Ofen und ein markerschütternder Schrei gellte durch das Haus. Der Schrei war so laut, daß Anna entsetzt ihr Mobiltelefon aus der Hand gleiten ließ, daß Sabine sich beim Schminken einen Lippenstiftstrich durchs Gesicht malte, daß Malte kerzengrade im Bett saß, daß Vater Arno den Anhänger gegen eine Wand setzte und daß Alex noch heftiger schluchzte.
Die Stimmung im Haus Staude war durchwachsen. Vater Arno sah die ganze Sache ein bißchen amüsiert. Endlich war mal richtig etwas los am Weihnachtsfest. Alex war am Boden. Anna machte sich wieder Gedanken, ob es richtig war, dass Markus nachher sie besuchen kommen wollte. Nicht weil ihr die verbrannten Gänse sorgen machte, sondern weil sie sich am Vortag so nett mit Simon unterhalten hatte.
Sabine war es egal, sie war damit beschäftigt, sich den Lippenstift aus dem Gesicht zu waschen. Malte verstand die ganze Welt nicht. Er wurde sich so langsam bewusst, dass er wohl einen Fehler begangen hatte. Jedoch gab er innerlich auch seiner Mutter eine Mitschuld.
Außerdem war er durch den gestrigen reichlichen Biergenuss gemütsmäßig immer noch ziemlich ausgeglichen.

14. Kapitel Rettung in Sicht?

Erstaunlicherweise war es Christa, die urplötzlich die Initiative übernahm: „ Arno, schnapp dir Malte, deinen Sohn, die alte Schnapsleiche, und kauft einen Baum. Wenn ihr den habt, ist es dieses Jahr an euch, diesen zu schmücken. Sabine, du nimmst mein Auto und fährst zum Supermarkt. Kauf zwei große Gänse. Und beeil dich! Dann schaff ich es noch diese zuzubereiten. Alex, du gehst in dein Zimmer und probst für das Krippenspiel heut Nachmittag. Anna, du… du machst einfach das, was du immer machst.“ Leider versäumte es Anna an dieser Stelle auf die fehlenden Kartoffelknödel hinzuweisen. Und so fuhr Sabine mit einem Einkaufszettel los, auf dem stand: zwei große Gänse; je mind. 4,5 Kg. „Sicher ist sicher.“, sagte sich Mutter Christa.
Und so fuhren sie los. Arno und Malte fuhren noch einmal zu der Baumplantage etwas außerhalb der Stadt. Hier, an der Stelle, an der sie gestern noch eine schlimme Niederlage einstecken mussten. Und auch nun sah es so aus, als ob sie erneut ohne einen geeigneten Weihnachtsbaum diesen Ort verlassen mussten. So sehr sie auch eine schöne, große, nicht zu dürr und nicht zu buschige Edeltanne, so eine, wie sie Christa eben haben wollte, suchten, sie fanden keine.
Enttäuscht rief Arno Malte zu sich und sie stiegen ins Auto. Doch als Arno den Zündschlüssel herumdrehte, wimmerte der Motor nur einmal kurz auf und verstummte dann. Entgeistert sahen sich Vater und Sohn an. „Was ist denn nun kaputt?“, fragte Arno. „Keine Ahnung, Ich hab nichts gemacht!“, erwiderte Malte. Und damit hatte er Recht. Der Spritschlauch war auf Grund der Kälte geplatzt. Sie saßen hier fest – ohne Baum. Die wenigen Kunden, die noch kamen mußten nicht in Arno und Maltes Richtung, so dass sie auf den Verkäufer warten mussten. Der hatte ihnen angeboten, sie gegen ein Uhr mittags, wenn er seinen Verkauf beenden hätte, nach Hause zu fahren. Auf dem Weg dorthin könnten sie auch gern noch bei einem Baumarkt halten, der Bäume verkaufen würde und sicherlich noch geöffnet war.
Doch als sie nun endlich an diesem Baumarkt vorbeikamen, kam es wie es kommen musste, der Markt hatte geschlossen.

15. Kapitel Die Rotfichte

Arno aber auch der Verkäufer waren nun froh, dass Malte endlich mal etwas Vernünftiges an diesem Weihnachtsfest gemacht hatte. Er hatte, zur Sicherheit, wie er sagte, die kleine verkrüppelte Rotfichte abgesägt und mitgenommen. „Damit wir wenigstens irgendwas für Mutti haben. Außerdem ist sie doch praktisch für uns bestimmt.“, hatte Malte gesagt. Daraufhin sägte Arno den Baum ab, ihm war jetzt eigentlich alles egal. Der Verkäufer schenkte den Beiden den Baum. Nun fuhren sie jubilierend an dem geschlossen Baumarkt vorbei, wobei sie sich und die Rotfichte abwechselnd feierten.
Als sie mit der Rotfichte ins Haus kamen, hatten sie schon Angst vor Mutters Reaktion, doch die war so am Boden zerstört, dass sie dieser hässliche Baum auch nicht mehr umwerfen konnte.

16. Kapitel Sabine, oh Sabine

Vor ein paar Minuten war Sabine nach Hause gekommen, ohne die Gänse. Sie war rechtzeitig aufgebrochen und hatte sich dann fest gequatscht. Im Supermarkt traf sie ihre beste Freundin, die ebenfalls noch Weihnachtseinkäufe erledigen mußte.
So schlenderten die beiden durch den Supermarkt, kauften nebenbei ihre Waren und merkten gar nicht, wie die Zeit verging. Als durch den Lautsprecher die Aussage: „Verehrte Kunden. Wir schließen in zehn Minuten. Bitte begeben sie sich zur Kasse. Vielen Dank für ihren Einkauf in dem Geschäft, daß am heiligen Abend am längsten für sie auf hat. Frohes Fest!“, erscholl, begaben sich die beiden zur Kasse und bezahlten.
Vor dem Ausgang trennten sich ihre Wege. Sabine tänzelte zu ihrem Fahrzeug. Ihr Gang war gerade für Männer ziemlich beeindruckend. Sabine wußte dies, genoß es und nutzte es aus.
Als sie nun an ihrem Auto angekommen war, legte sie die Gänse auf das Autodach, um an ihre Autoschlüssel zu gelangen. In diesem Moment hielt ein schwarzer Golf neben ihr. Das Auto war flach, hatte Spoiler, getönte Scheiben und der Fahrer sah dem entsprechend aus.
Es war Chris. Ein Schulkollege von Malte. Bei den etwas klügeren Mädchen war er verhaßt, bei den anderen äußert beliebt. Sabine gehörte zur zweiten Gruppe. „Hey, mein Schatz.“, machte er sie an , „Wollen wir heut Abend nach der Bescherung und so ins Müllers fahren?“ Das Müllers war eine Disko, in der junge Männer wie Chris und junge Frauen wie Sabine den Großteil des Publikums stellten. „Aber gern doch. Mit Vergnügen. Hol mich gegen halb zehn ab.“, antwortete sie schmachtend. Ein Rendezvous mit Chris, das war für sie das Schönste Weihnachtsgeschenk. Überglücklich und voller Vorfreude stieg sie ins Auto und fuhr nach Hause. An die Gänse auf dem Autodach, dachte sie nicht mehr. Erst als sie zu Hause ankam, bemerkte sie ihr Malheur, und sie fuhr sofort zum Supermarkt zurück. Doch hier hatte sie, wie sollte es auch anders sein, Pech. Der Laden hatte zu, der Parkplatz war durch ein hohes Tor verschlossen.
Keine Chance, an die Gänse zu kommen. Als sie ihrer Mutter von den verlorenen Gänsen erzählte, konnte sie diese auch dadurch nicht aufheitern, daß sie, Sabine, doch eine Verabredung mit Chris hatte.
Christa tröstete dieses überhaupt.
Sie fing an ihre Kinder zu hassen.

17. Kapitel Nicht einmal Knödel

Zu allem Überfluss kamen ihr Mann und ihr ältester Sohn nun auch noch mit dieser Leiche von Weihnachtsbaum ins Haus. Christa zitterte, sie bibberte. Und doch gelang es ihr nach einigen Minuten einen neuen Plan zu erstellen.„Wir haben doch noch das halbe Schwein vom Preisskat.“, sagte Arno. Als Christa dies hörte, stand sie auf, ging an die Truhe und holte das Fleisch heraus. „Also gut.“, sagte sie, „gibt es dieses Jahr also mal Schweinebraten mit Rotkohl und Klößchen.“
Doch ihr Enthusiasmus wurde jäh unterbrochen. Sie stellte gerade einen Topf mit kalten Wasser auf den Herd, um die Knödel darin anschließend zu kochen, als sie bemerkte, dass die Packungen teilweise leer waren. Zum Schreien hatte sie in diesem Moment keine Lust und keine Kraft mehr. Ein lautes Stöhnen war alles was sie hervorbrachte. Doch auch dieses war laut genug, um von Arno und Malte beim Schmücken des Baumes gehört zu werden. Sie ließen alles stehen und liegen und flitzten in die Küche. „Was ist passiert?“, fragte Arno besorgt. „ Irgendjemand“, zischte sie, wobei sie Malte scharf an sah, „hat einen Großteil unserer Klößchen verspeist.“ „Also damit hab ich nichts zu tun. Gar nichts.!“, rief dieser.
Christa überlegte. Alex kam für so etwas nicht in Frage. Sabine auch nicht. Sie machte sich nichts aus Essen. Sie achtete auf ihre Linie. Aber Anna. Anna brachte oft Besuch mit, der dann über die Vorräte herfiel. Christa fackelte nicht lange. Sie ging nach oben, um mit Anna zu sprechen. Das vor ein paar Minuten Besuch, nämlich Markus zu ihr gekommen war, störte sie dabei nicht. Sie war geladen, und sie würde ein ernstes Wort mit ihr sprechen.
Allerdings kam es dazu nicht.

18. Kapitel Das Kostüm

Als sie die obere Etage des Hauses erreicht hatte, flog plötzlich Annas Zimmertür auf. Mit grünem Gesicht kam Markus aus der Tür. Ihm war übel, und er musste spucken. Seine Magenprobleme waren nach dem Wettessen noch nicht vollständig abgeklungen, und als er nun in Annas Zimmer die Schüssel sah, in der vor zwei Tagen noch die Knödel lagen, kam ihm wieder alles hoch. Auch wenn die Schüssel nun mit Keksen und Plätzchen gefüllt war. Auf seinem Weg zur Toilette, kam er an einer Garderobe vorbei. Hier hing, fein säuberlich aufgehängt, das Jesuskostüm von Alex.
Markus hätte es fast geschafft. Doch seine Kraft und seine Selbstbeherrschung verließen ihn.
Er spuckte bereits im Flur.
Natürlich traf er das Kostüm…

19. Kapitel Arno. Malte und Spaghetti

Christa lag nun auf dem Sofa und stöhnte. Sie war zu gar nichts mehr zu gebrauchen.
Alex lag neben ihr auf dem Sessel und war ebenfalls zu nichts mehr zu gebrauchen. Er hatte den Ersatzmann für das Krippenspiel angerufen. Alex selbst war zu dem Auftritt nicht mehr in der Lage.
Anna war die Sache peinlich, aber schließlich konnte sie nun auch nichts mehr ändern. Mit Markus wollte sie allerdings nichts mehr zu tun haben, zumindest die nächsten Tage.
Sabine war das alles eigentlich ziemlich egal. Sie freute sich auf den Abend mit Chris. Aber Arno und Malte zeigten selten da gewesene Initiative. Sie schmückten den Baum fertig. Dann gingen sie in die Küche und wollten das Mahl zubereiten.
Denn die Familie jetzt auszuladen, das kam nicht in Frage. Allerdings wussten sie nicht so recht, wie sie den Schweinebraten zuzubereiten hatten. Mit den Angaben im Kochbuch konnten sie nichts anfangen, und Christa war ganz und gar nicht in der Lage ihnen auch nur ansatzweise zu helfen. Da hatte Arno die zündende Idee „Sohn“, sagte er, „Sohn nun liegt es an uns das Fest noch irgendwie zu retten. Ich habe in der Speisekammer eine Riesenpackung Spaghetti entdeckt. Dazu mehrere verschieden Soßen. Es muß ja nicht immer Gans oder leckerer Braten sein.“ „Da hast du recht. Also ran ans Werk!“, bestätigte Malte. Und so kochten die beiden einen riesengroßen Topf Spaghetti und dazu vier verschiedene Nudelsoßen aus der Tüte.

20. Kapitel Alles ist gut!

Nachdem die Gäste alle da waren und an dem gedeckten Tisch Platz genommen hatten, wanderten die Blicke der Gäste zu dem schiefen aber hübsch geschmückten Baum.
Keiner sagte etwas, zumal Christa, immer noch total bleich, Schwierigkeiten hatte, auf ihrem Stuhl sitzen zu bleiben. Als dann allerdings Arno mit einer großen Schüssel Spaghetti und Malte mit den Soßen ins Zimmer kam, fragte Onkel Achim nach: „ Was ist denn dies Jahr bei euch los? So ein merkwürdiger Baum. Keine Gans. Sollen wir vielleicht wieder gehen?“ Nein, nein.“, entgegnete Arno und erzählte der gespannt zuhörenden Familie von den Pannen und Missgeschicken.
Erst waren alle entsetzt und geschockt. Doch so allmählich setzte sich Heiterkeit durch. Am Ende musste sogar Christa lachen. Und so saßen sie vergnügt am Tisch, ließen sich die Spaghetti schmecken und fanden sogar an dem Christbaum Gefallen. Sie unterhielten sich und lachten, denn schließlich war es das Wichtigste, daß sie gesund und munter das Weihnachtsfest miteinander feiern konnten.
Die Stimmung war ausgelassen und schön, nur Alex saß am Tisch und schluchzte noch immer, und schluchzte und schluchzte…

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